In Spanien strandet´s sich am besten

Urlaubs-Check: In diesen europäischen Ländern gibt es die besten Strände
  • FTI (www.fti.de) hat alle mit dem Qualitäts-Umweltlabel “Blue Flag” ausgezeichneten Strände in Europa untersucht
  • Die meisten umweltfreundlichen Strände befinden sich in Spanien, der Türkei und in Griechenland
  • Deutschland rangiert auf Platz 17 von 31 europäischen Ländern
München, 19. Juli 2018 – In Spanien befinden sich europaweit die meisten Strände, die mit dem Umweltsiegel “Blue Flag” ausgezeichnet wurden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Reiseanbieters FTI (www.fti.de). Die “Blue Flag” ist ein Umweltlabel, welches Strände für ihre saubere Haltung und hervorragende Wasserqualität auszeichnet.
Die Länder mit den meisten umweltfreundlichen Stränden
Insgesamt gibt es aktuell mehr als 3.200 Strände in 31 europäischen Ländern, die mit einer blauen Flagge ausgezeichnet wurden. Die meisten befinden sich in Spanien (590), gefolgt von Griechenland (519) und der Türkei (459). Frankreich und Italien belegen in diesem Ranking die Plätze vier
und fünf mit 399 beziehungsweise 368 als sehr ökologisch ausgewiesenen Küstenstreifen. Deutschland landet mit 42 umweltfreundlichen Stränden, trotz der wenigen Küstenkilometer, im Mittelfeld auf Platz 17. Mit nur einem “Blue Flag”-Strand ist Serbien das europäische Schlusslicht.
Blaue Marinas – Diese Länder haben besonders umweltfreundliche Häfen
Neben Badestränden erhalten auch Yachthäfen eine Blaue Flagge als Umweltsiegel. Die meisten nachhaltigen Marinas liegen in den Niederlanden: Ganze 123 Yachthäfen haben sich diese Saison das Umwelt-Gütesiegel verdient, die meisten davon liegen im Markermeer bei Amsterdam. Gepflegte und sichere Häfen bieten auch die französischen Küstengebiete. Mit 106 Häfen liegt Frankreich auf dem zweiten Platz, Spanien folgt auf Platz drei mit 101 Ankerplätzen.
Auf dem vierten Platz landet Deutschland mit 95 Häfen, wobei alleine in Hamburg drei Marinas mit der blauen Flagge liegen. Den Engländern hingegen scheint das Siegel nicht ganz so wichtig zu sein: Kein einziger Yachthafen hat sich diese Saison das Gütesiegel verdient.
Das zeichnet die blaue Flagge aus
Mit der blauen Flagge werden seit 1987 Strände ausgezeichnet, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in Gegenden mit Meer- oder Süßwasser einsetzen. Um sich das Zertifikat zu sichern, muss sich die für den Strand zuständige Gemeinde bewerben und eine Reihe von Kriterien erfüllen. Unter anderem sind regelmäßige Analysen der Wasserqualität, eine Gewährleistung diverser Sicherheitsaspekte und ein nachhaltiges Umweltmanagement nötig. Zudem werden Badegäste über eine umweltfreundliche Nutzung des Strandes aufgeklärt.
Die komplette Untersuchung steht unter dem nachfolgenden Link zur Verfügung: https://www.fti.de/blog/reiseberichte-und-tipps/expertentipps/auszeichnung-fuer-straende-die-blaue-flagge-als-guetesiegel/

Über FTI
FTI Touristik (FTI Touristik GmbH) bietet Reiseerlebnisse in über 120 Ländern auf fünf Kontinenten an. Zu den Angeboten zählen Urlaube mit Eigenanreise, Badeurlaube, individuelle Reisen nach dem Bausteinprinzip, Kreuzfahrten sowie Städtereisen. Deutschlandweit vertreibt der Veranstalter sein Produktportfolio sowohl über rund 10.000 Partneragenturen als auch über wichtige Onlineportale in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Teilen Osteuropas. Die orange Veranstaltermarke FTI Touristik ist Teil der FTI GROUP, die an vierter Stelle der Reiseveranstalter Europas steht. Weltweit beschäftigt die Gruppe mit Hauptsitz in München 7.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2015/16 einen Umsatz von 2,75 Milliarden Euro.

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Tag der offenen Tür

BSH und DWD laden zum Tag der offenen Tür

Hamburg/ Offenbach 13. April 2018

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Hamburg öffnen am 21. April von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der Hamburger Bernhard-Nocht-Straße 76 bis 78 ihre Türen für die Öffentlichkeit. An der Landungsbrücke 10 können das Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff WEGA des BSH sowie ein Boot der Wasserschutzpolizei Hamburg besichtigt werden.

Präsentation der umfangreichen BSH-Aufgaben
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BSH ermöglichen einen Einblick in ihre Aufgaben auf See und an Land. Zu besichtigen sind Laborcontainer, Sedimentgreifer und andere Messgeräte, die auf den Schiffen während der Forschungs- und Monitoringfahrten genutzt werden. Mit einer Messstation für Schiffsemissionen zeigt das BSH im Echtbetrieb, wie die Einhaltung von Umweltschutzvorschriften gewährleistet werden kann. Erstmalig öffnet das BSH auch sein Labor für die Kalibrierung von meereskundlichen Geräten und zeigt Messketten zur Erfassung des aktuellen Meereszustandes. Besucherinnen und Besucher können dem Sturmflutwarndienst über die Schulter blicken und die Driftmodelle des BSH kennenlernen. An Schiffssimulatoren können Interessierte die Fahrt auf einem Schiff und Interaktion mit anderen Schiffen selbst erleben. Vorgestellt werden Seevermessungsaufgaben, die Wracksuche und die Herstellung von Papier- und elektronischen Seekarten. Zudem besteht die Möglichkeit, sich umfassend über Offshore-Windenergie zu informieren und eine Konverterstation virtuell zu besuchen. Erwachsene wie Kinder können spielerisch lernen, was es heißt, zur See zu fahren und ein „Kapitänspatent“ machen. Sie können Flaschenposten basteln und per Würfelspiel die große Sommeraufnahme der Nordsee – eine jährlich stattfindende, sechs Wochen dauernde Forschungsfahrt zur Bewertung des Zustands der Nordsee – nachvollziehen.

Vortragsreihe im Gauss-Saal
Ab 10.15 Uhr können sich die Gäste im BSH bei Fachvorträgen informieren. Die Themen reichen von Navigation und Kommunikation im Wandel der Zeit über Meeresumweltüberwachung und Offshore-Windenergie bis zu Flugwetterberatung, Extremwetter auf See und Bordwetterwarten. Der letzte Vortrag beginnt um 15.30 Uhr – im Gauss-Saal.

Vielfältige Aufgaben des DWD
Der DWD zeigt in seiner Hamburger Niederlassung, wie Wettervorhersagen entstehen  und präsentiert die modernen Vorhersagesysteme sowie das Warnmanagement. Klimaexperten geben Informationen über Klimaverhältnisse in der Region und weltweit sowie zum Thema Klimawandel. Historische meteorologische Journale von Segelschiffen und fernen Ländern laden zu einer Zeitreise ein. DWD-Techniker präsentieren die ganze Bandbreite der aktuellen meteorologischen Mess-Systeme sowohl am Boden als auch auf See.  Auf der Außenfläche zeigt die Mobile Messeinheit des DWD, wie z. B. auf Messfahrten Daten in Städten ermittelt werden. An diesem Stand werden auch Wetterballone gestartet.  Heute gibt es digitale Kommunikationsnetze, Informationen werden innerhalb kürzester Zeit weltweit übertragen. Einer dieser Übertragungswege bildet der Wetterfunksender des DWD in Pinneberg, der ebenfalls mit einem Stand präsent ist.  Und wie die Datenübertragung früher funktionierte, können die Gäste in der „Fernschreibzentrale“ hören und sehen.
Der DWD bietet zudem eine Reihe von Mitmach-Aktivitäten an: Selber eine Wetterkarte zeichnen – mit professioneller Unterstützung gelingt dies bestimmt. Beim Quiz können die Besucher ihr Wetterwissen beweisen, beim großen Wetter-Sudoku kommen die Rätselfreunde auf ihre Kosten. Und in der Wetter-Werkstatt für Kinder wird gebastelt und experimentiert. Wer wissen will, wie das Wetter an seinem Geburtstag war, kann sich gerne sein persönliches Geburtstagswetter ausdrucken lassen.
Und wer vom vielen Fragen, Schauen und Mitmachen hungrig und durstig wird, kann sich in der BSH-Kantine stärken und dabei den Blick auf die Elbe genießen.

BSH und DWD bilden die Nachfolgeorganisationen der Norddeutschen Seewarte, die vor 150 Jahre gegründet wurde. Das Jahr 1868 markiert den Start der maritimen Dienste in Deutschland. Das vorrangige Ziel der Seewarte war, durch meteorologische und ozeanographische Beobachtungen von den Schiffen und mit Segelanweisungen auf Basis der Beobachtungen die Seewege sicherer zu machen und die Segelzeiten zu verkürzen.

Zu guter Letzt: Leuchttürme in der Kunst
Nach erfolgreichen Ausstellungen unter anderem bei der EU-Kommission in Brüssel sind einige Werke aus der Themenreihe „Leuchttürme – kraftgebend und wegweisend“ der Künstlerin Daniela A. Schur am 21. April 2018 zum „Tag der offenen Tür“ im DWD in Hamburg zu sehen. Die Bilder sind in Mischtechnik gearbeitet. Stärke und Symbolkraft ihrer Lieblingsmotive Leuchttürme kommen durch eine starke, frische und plakative Farbgebung zur Geltung.

Weitere Informationen zum Jubiläum „150 Jahre Norddeutsche Seewarte“: www.bmvi.de/seewarte

Wegbeschreibung zum BSH Hamburg:http://www.bsh.de/de/Das_BSH/Organisation/Anfahrtbeschreibung/index.jsp
Wegbeschreibung zum DWD Hamburg: https://www.dwd.de/DE/derdwd/standorte/niederlassungen/hamburg.html?nn=20356
Weitere Informationen zur Künstlerin Daniela A. Schur: www.das-art.de

Nordhavn 62

Wenn Yachten noch wie echte Schiffe aussehen…

2018 Viking 92er Sky Bridge

Wow. Was für eine Yacht. Die hat es verdient, hier mal gezeigt zu werden.

Elektrisch auf dem Wasser: Mit der E-Sloepen nach Mildenberg

Vier Schleusen, zwei Wasserstraßen, 47 Kilometer: Das ist die Strecke von der Marina Havelbaude in Hohen Neuendorf bis zur Marina Alter Hafen in Mildenberg/Zehdenick. Im Sommer eine viel befahrene Strecke, war es an diesem Montag (8.Mai) eher ruhig. Das lag natürlich an der Vorsaison, hauptsächlich jedoch am Wetter: Neun Grad, Regen, Wind. Auf einem Boot ohne Kajüte nicht unbedingt gemütlich, aber für „echte“ Skipper trotz dessen ein Erlebnis. Für uns war es dieses Mal besonders ruhig, denn wir haben eine Elektro-Tender-Sloepen (mit 2,5-kw-Mastervolt-Motor) nach Mildenberg überführt. Dort kann sie nun jedermann (auch ohne Führerschein) chartern und die wunderbare Gegend auf dem Wasserweg erkunden. Die Waterspoor 707 kann nicht schnell, aber dafür eben sehr leise. Mit fünf bis sieben Stundenkilometer gleitet man mit der Sieben-Meter-Sloepen über jedes Wasser. Dank E-Motor, einem Tiefgang von 55 Zentimetern und einer Durchfahrtshöhe von nur 1,10 Meter ist sie praktisch in jedem Revier zugelassen.

Wie lange halten die Batterien einer E-Sloepen? Wir hatten beim Start eine Laufzeit von 8:30 Stunden (99 % Ladezustand) – bei einem Verbrauch von 1,3 kW – das sind Havel-Stromauf etwa 6,5 kmh, bergab kann man damit etwa einen bis eineinhalb Kilometer pro Stunde mehr fahren. Am Ende der Fahrt, also nach 47 Kilometern, war der Ladestand bei immer noch 23 Prozent und einer Restlaufzeit von 1,5 Stunden. Dabei haben wir uns strikt ans Maximum 1,3 kW gehalten, nur am Ende der Fahrt haben wir etwas „auf die Tube“ gedrückt. Jedoch bringt der doppelte Verbrauch kaum Geschwindigkeit, so dass es keinen Sinn macht, den „Hebel umzulegen“. Nützlich ist die höhere Leistung vor allem beim Anlegen oder Schleusen-Manövern.

Fazit: Eine wunderbar leise Sloepen mit genug „Saft“ für einen Tag, Platz und Zulassung für acht Personen, dank Bimini und Sprayhood einigermaßen wetterfest, nicht zu empfehlen bei Dauerregen oder Kälte. Die von Waterspoor  speziell entwickelte Rumpfform sorgt zudem für Kursstabilität und damit leichtes Steuern für jedermann.

Anmietung hier: http://www.marina-alter-hafen.de/de/Boote.html