Tag der offenen Tür

BSH und DWD laden zum Tag der offenen Tür

Hamburg/ Offenbach 13. April 2018

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Hamburg öffnen am 21. April von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der Hamburger Bernhard-Nocht-Straße 76 bis 78 ihre Türen für die Öffentlichkeit. An der Landungsbrücke 10 können das Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff WEGA des BSH sowie ein Boot der Wasserschutzpolizei Hamburg besichtigt werden.

Präsentation der umfangreichen BSH-Aufgaben
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BSH ermöglichen einen Einblick in ihre Aufgaben auf See und an Land. Zu besichtigen sind Laborcontainer, Sedimentgreifer und andere Messgeräte, die auf den Schiffen während der Forschungs- und Monitoringfahrten genutzt werden. Mit einer Messstation für Schiffsemissionen zeigt das BSH im Echtbetrieb, wie die Einhaltung von Umweltschutzvorschriften gewährleistet werden kann. Erstmalig öffnet das BSH auch sein Labor für die Kalibrierung von meereskundlichen Geräten und zeigt Messketten zur Erfassung des aktuellen Meereszustandes. Besucherinnen und Besucher können dem Sturmflutwarndienst über die Schulter blicken und die Driftmodelle des BSH kennenlernen. An Schiffssimulatoren können Interessierte die Fahrt auf einem Schiff und Interaktion mit anderen Schiffen selbst erleben. Vorgestellt werden Seevermessungsaufgaben, die Wracksuche und die Herstellung von Papier- und elektronischen Seekarten. Zudem besteht die Möglichkeit, sich umfassend über Offshore-Windenergie zu informieren und eine Konverterstation virtuell zu besuchen. Erwachsene wie Kinder können spielerisch lernen, was es heißt, zur See zu fahren und ein „Kapitänspatent“ machen. Sie können Flaschenposten basteln und per Würfelspiel die große Sommeraufnahme der Nordsee – eine jährlich stattfindende, sechs Wochen dauernde Forschungsfahrt zur Bewertung des Zustands der Nordsee – nachvollziehen.

Vortragsreihe im Gauss-Saal
Ab 10.15 Uhr können sich die Gäste im BSH bei Fachvorträgen informieren. Die Themen reichen von Navigation und Kommunikation im Wandel der Zeit über Meeresumweltüberwachung und Offshore-Windenergie bis zu Flugwetterberatung, Extremwetter auf See und Bordwetterwarten. Der letzte Vortrag beginnt um 15.30 Uhr – im Gauss-Saal.

Vielfältige Aufgaben des DWD
Der DWD zeigt in seiner Hamburger Niederlassung, wie Wettervorhersagen entstehen  und präsentiert die modernen Vorhersagesysteme sowie das Warnmanagement. Klimaexperten geben Informationen über Klimaverhältnisse in der Region und weltweit sowie zum Thema Klimawandel. Historische meteorologische Journale von Segelschiffen und fernen Ländern laden zu einer Zeitreise ein. DWD-Techniker präsentieren die ganze Bandbreite der aktuellen meteorologischen Mess-Systeme sowohl am Boden als auch auf See.  Auf der Außenfläche zeigt die Mobile Messeinheit des DWD, wie z. B. auf Messfahrten Daten in Städten ermittelt werden. An diesem Stand werden auch Wetterballone gestartet.  Heute gibt es digitale Kommunikationsnetze, Informationen werden innerhalb kürzester Zeit weltweit übertragen. Einer dieser Übertragungswege bildet der Wetterfunksender des DWD in Pinneberg, der ebenfalls mit einem Stand präsent ist.  Und wie die Datenübertragung früher funktionierte, können die Gäste in der „Fernschreibzentrale“ hören und sehen.
Der DWD bietet zudem eine Reihe von Mitmach-Aktivitäten an: Selber eine Wetterkarte zeichnen – mit professioneller Unterstützung gelingt dies bestimmt. Beim Quiz können die Besucher ihr Wetterwissen beweisen, beim großen Wetter-Sudoku kommen die Rätselfreunde auf ihre Kosten. Und in der Wetter-Werkstatt für Kinder wird gebastelt und experimentiert. Wer wissen will, wie das Wetter an seinem Geburtstag war, kann sich gerne sein persönliches Geburtstagswetter ausdrucken lassen.
Und wer vom vielen Fragen, Schauen und Mitmachen hungrig und durstig wird, kann sich in der BSH-Kantine stärken und dabei den Blick auf die Elbe genießen.

BSH und DWD bilden die Nachfolgeorganisationen der Norddeutschen Seewarte, die vor 150 Jahre gegründet wurde. Das Jahr 1868 markiert den Start der maritimen Dienste in Deutschland. Das vorrangige Ziel der Seewarte war, durch meteorologische und ozeanographische Beobachtungen von den Schiffen und mit Segelanweisungen auf Basis der Beobachtungen die Seewege sicherer zu machen und die Segelzeiten zu verkürzen.

Zu guter Letzt: Leuchttürme in der Kunst
Nach erfolgreichen Ausstellungen unter anderem bei der EU-Kommission in Brüssel sind einige Werke aus der Themenreihe „Leuchttürme – kraftgebend und wegweisend“ der Künstlerin Daniela A. Schur am 21. April 2018 zum „Tag der offenen Tür“ im DWD in Hamburg zu sehen. Die Bilder sind in Mischtechnik gearbeitet. Stärke und Symbolkraft ihrer Lieblingsmotive Leuchttürme kommen durch eine starke, frische und plakative Farbgebung zur Geltung.

Weitere Informationen zum Jubiläum „150 Jahre Norddeutsche Seewarte“: www.bmvi.de/seewarte

Wegbeschreibung zum BSH Hamburg:http://www.bsh.de/de/Das_BSH/Organisation/Anfahrtbeschreibung/index.jsp
Wegbeschreibung zum DWD Hamburg: https://www.dwd.de/DE/derdwd/standorte/niederlassungen/hamburg.html?nn=20356
Weitere Informationen zur Künstlerin Daniela A. Schur: www.das-art.de

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Nordhavn 62

Wenn Yachten noch wie echte Schiffe aussehen…

Saisonstart 2017! Wo gibt es Charterboote und -yachten?

Endlich ist es auch in den letzten Charterbasen soweit: Die Saison 2017 beginnt. Am Wochenende wurden in vielen Marinas in und um Berlin Yachten und Boote zu Wasser gelassen bzw. geslipt. Vom kleinen Motorboot über mittlere Boote und Sloepen bis hin zu größeren Hausbooten und Yachten, alle kleinen und großen Schiffe sind nach einem langen Winterlager wieder im Wasser und warten auf Kundschaft. Wo das in Berlin und Umgebung möglich ist, lesen Sie hier (Auswahl):

 

 

 

3. InWater zu Pfingsten

Lange war´s unklar, nun ist es bestätigt: Vom 2. bis 5. Juni 2017 findet die dritte InWater Boat Show in Rechlin an der Müritz statt. Und weil dann gerade Pfingsten ist, dauert die Messe einen Tag länger als sonst: Der Pfingstmontag kommt hinzu. Die InWater ist eine Freizeitmesse für alle Skipper, Paddler, Kanuten, Ruderer und Segler sowie vor allem für all jene, die es werden wollen. Denn die Messe, bei der bis zu 100 Boote und Yachten auf probierfreudige Gäste warten, gibt besonders Neu-Einsteigern die Möglichkeit, Charterboote, Yachten oder Kajaks zu testen. Laut Vorschau der Messe 2017 sind u.a. folgende Aussteller dabei: Waterspoor Deutschland, Yachtcharter Palme, Boots-Charter Keser, Müritz-Yacht-Management, bootsurlaub.de, Kuhnle-Tours, Puur-Yachtcharter, Cityboats und viele andere mehr. Das sind doch einige Gründe, Pfingsten 2017 einen Abstecher nach Rechlin zu machen. Und wer sich nicht „sooo sehr“ fürs Maritime interessiert: Samstagabend spielt City!!! Live on stage! Wie es 2016 in Rechlin war, zeigt Yachtblog hier:

 

Vor der Saison ist Messe-Saison

Der Winter scheint sich nun endgültig verabschiedet zu haben und die Wassersportsaison 2017 ist zum Greifen nah. Einen Vorgeschmack auf den Sommer gibt es auf diversen Bootsmessen und -Shows. Allein an diesem Wochenende können Skipper und Wassersportfreunde aus zwei Messen wählen: Die SuisseNautic Bern und auch die Beach & Boot Leipzig laufen noch bis Sonntag (19.2.). Die darauf folgenden Termine sind: Austrian Boat Show Tulln 2.-3- März; VISMA Rotterdam (Angelsportmesse) 3. bis 5. März; Amsterdam Boat Show HISWA 8. bis 12. März; Magdeboot 10. bis 12.März; Boot & Angeln Rostock 17. bis 19. März; Berliner Wassersportfest 28. April, bis 1. Mai; Hanseboot Ancora Boat Show Neustadt in Holstein 26. bis 28. Mai. Wir stimmen unsere Leser mit einer Sloepentour zum Bützsee auf die Saison 2017 ein…